Know-how der Profis auf dem Prüfstand
Juniorenweltmeister im Kochquiz:
Rund 700 000 Schweizerinnen und
Schweizer schauen jede Woche «al dente». So heisst die Koch- und
Quizshow von Betty Bossi im Schweizer Fernsehen. Die Spezialsendung vom
Montag, 18. Juni, sollte man nicht verpassen. Kandidaten im Studio sind
nämlich drei Koch-Profis, alles Mitglieder der Jugendnati des
Kochverbands. Eindrücke von der Voraufzeichnung der Sendung in
Leutschenbach.
Stars und Sternchen geniessen nach der Aufzeichnung der Sendung ein Gläschen Wein. Von links Florian Bettschen, Koch an der Hotelfachschule Thun, TV-Moderator Sven Epinay, Martina Magliano, Köchin im Hotel Belvedere in Spiez, TV-Chef de service Alberto Rosso, TV-Köchin Sibylle Sager, Marco Mehr, der die Schweiz
an der Berufsweltmeisterschaft in Japan vertreten wird, sowie ganz rechts TV-Koch
Andreas C. Studer.
Kochsendungen
am Fernsehen? Da rümpft so mancher Profi die Nase. In einem der
nächsten «al dente» ist jedoch für einmal alles anders.
Florian Bettschen, Martina Magliano und Marco Mehr sind
nämlich diesmal die Kandidaten.
«Es
ist eine Ausnahme, dass wir Profis in der Sendung mitspielen lassen»,
sagt TV-Moderator Sven Epinay, «sie hätten sonst immer einen Vorsprung
gegenüber anderen Kandidaten.» Sind die Fragen deshalb schwieriger als
in einer normalen Sendung? «Wir haben uns natürlich solche Gedanken
gemacht und einige Knacknüsse eingebaut. Aber der Plausch steht in
dieser Sendung im Vordergrund», erklärt der passionierte Hobbykoch und
Geniesser Epinay.
Die drei Kandidaten werden im Quiz auf
verschiedene Arten gefordert. Sie bekommen ein Tablett mit einigen
Lebensmitteln und müssen erraten, in welchem Märchen diese vorkommen –
zum Beispiel ein Knöchlein, Linsen oder eine Erbse. Anforderungsreich
ist auch ein Multiple-Choice-Spiel, in dem sie tippen müssen, welches
das Nationalgericht von Luxemburg ist. Die drei Jugendnati-Champions
müssen zudem in einer gewissen Zeit möglichst viele Zwiebeln schneiden
– das Endresultat wird kritisch untersucht von der früheren
Hauswirtschaftslehrerin Sibylle Sager.
Wer am Schluss das Finale
gewinnt, verraten wir an dieser Stelle nicht. Aber die drei haben sich
alle gut «gemetzget» und die TV-Stars beeindruckt. «Studi» meint zum
Schluss der Aufzeichnung: «Diese jungen Leute sind super. Ich weiss
schon, wer einmal meine Nachfolge antreten wird!»
«Studi» und Sibylle
Sager bereiten in der Sendung wie immer auch einige Gerichte zu:
Diesmal Avocadocrème mit Knusperzungen, ein Schnitzel-Wrap sowie
frische Himbeer-Marshmellows.
marc.benedetti@gastronews.ch
