Dr. Jaglas

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Die Geschichte des Dr. Jaglas Likörs

Überraschung! Bei Dr. Jagla handelt es sich um eine Frau! Dr. Christina Jagla ist Apothekerin und seit wenigen Jahren auch erfolgreiche Unternehmerin. Das familieneigene Kräuter-Elixier, das Christina schon zu Studienzeiten ihren Freunden anbot, brachte den Stein ins Rollen. Der Magenbitter wird seit eh und je nach einem alten Familienrezept der Jaglas im deutschen Wuppertal hergestellt. Als Grundlage für die Rezeptur zog man damals das Deutsche Arzneibuch heran, welches noch heute ein wichtiges Nachschlagewerk für Christina ist. Die Jaglas sind eine Apothekerfamilie, die sich auf Eigenrezepturen - vor allem im Bereich der Tees und Naturkosmetika - spezialisiert hat. Auch für Christina stand früh fest, dass sie Pharmazie studieren und später den Familienbetrieb übernehmen würde. Dass die Spirituosen der Park-Apotheke eines Tages auch ausserhalb von Wuppertal bekannt sein würden, hatte hingegen niemand gedacht. Die Elixiere von Dr. Jaglas stiessen von Anfang an auf eine sehr positive Resonanz. Früher war es Gang und Gebe, Kräuterliköre und Magenbitter in Apotheken anzubieten und diese als "Heiltrunks" zu umwerben. Heutzutage gelten diesbezüglich strenge Regelungen, doch die Tradition lebt bei einigen Familienbetrieben weiter.
Während Dr. Jaglas Spirituosen nach wie vor in der Apotheke durch Kaltmazeration hergestellt werden, muss Christina vor allem beim Marketing aufpassen. So darf sie beispielsweise nicht in ihrem Apothekerkittel für die Kräuterbitter werben oder irgendwelche Versprechungen bezüglich der Wirkung der enthaltenen Kräuter machen. Immerhin darf sie die Spirituosen in die allseits beliebten Apothekerflaschen füllen und als Elixiere bezeichnen.
Die Kräuter, die in Dr. Jaglas Elixieren ihre Aromenstoffe hinterlassen, sind selbstverständlich von Arzneimittelqualität: Das bedeutet, dass die Kräuter akribisch auf ihre Qualität hin überprüft werden, bevor sie in die Bitter einfliessen. So müssen die verwendeten Kräuter nicht nur aus biologischem Anbau stammen, sondern auch einen gleichbleibend hohen Gehalt an ätherischen Ölen und Bitterstoffen aufweisen. Mit dieser Qualitätsstufe heben sich Dr. Jaglas Produkte von der Konkurrenz ab.
Um die altbewährten Kräuterbitter fit für den Markt zu machen, nahm Christina die Unterstützung ihres Vaters Helmut in Anspruch. Immerhin war er es gewesen, der aus dem hauseigenen Klosterelixier in den 1970er Jahren das Artischocken-Elixier entwickelte. Später ersetzte man die Artischocken durch Ginseng und entwickelte das Golfers Ginseng-Elixier. Ende 2015 launchte die Apothekerin mit jenen zwei Produkten den Online-Shop und fuhr einige Monate später die ersten Verträge mit Händlern ein. Dass schon bald ein Gin zum Sortiment dazustossen würde, war irgendwie logisch, denn Wacholderbeeren gehörten seit eh und je zu den rund 30 Kräuterauszügen im Klosterelixier. Indem das Ginseng-Elixier also ein weiteres Mal destilliert wird, entsteht ein Gin (der GIN-seng) mit 50% vol. Alkohol und ohne Zucker.
Mit einem StartUp identifiziert Christina ihr Unternehmen übrigens nicht, denn mit Bankkrediten, Investoren und astronomischem Wachstum hat Dr. Jaglas reichlich wenig zu tun. Christina finanzierte den Markenaufbau selbst und geht die Dinge langsam an. Dass sowohl ältere als auch jüngere Generation mit ihren Produkten etwas anfangen können, gibt ihr jeden Tag neue Motivation.

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