Willett

Willett - die Geschichte der amerikanischen Spirituosenmarke

Da die heutige Willett-Destillerie erst 2012 ihren Betrieb aufnahm, müssen die Sour Mash Bourbon Whiskys aus Bardstown in Kentucky erst eine Zeit lang reifen, um hochwertige Tropfen zu ergeben und ein stolzes Altersstatement tragen zu dürfen. Immerhin füllte die Willett/Kulsveen-Familie innerhalb von fünf Jahren 25.000 Fässer – das sind rund 5.000 Fässer pro Jahr. Damit die Kundschaft nicht zu lange warten muss, brachte man allerdings schon 2014 den Willett Exploratory Cask Finished Whisky heraus. Es folgten ein zweijähriger Rye Whiskey und ein vierjähriger Bourbon.
Die erste Willett-Destillerie öffnete kurz nach der amerikanischen Prohibition ihre Pforten, verschwand jedoch wenige Jahrzehnte später wieder von der Bildfläche, als die Absatzzahlen von Bourbon in den Keller sanken. Der Norweger Even Kulsveen, der in die Familie einheiratete, gründete daraufhin das Unternehmen Kentucky Bourbon Destillers und widmete sich dem Vertrieb der verbliebenen Lagerbestände. Später bezog er Whisky von naheliegenden Destillerien, reifte diesen in den eigenen Lagerhäusern nach und exportierte ihn weltweit. Während jener Zeit baute sich ein beachtliches Markenrepertoire auf: Johnny Drum, Old Bardstown, Noah’s Mill und Rowan’s Creek sind nur einige der Bourbons, hinter denen sich das Familienunternehmen versteckt. Die Idee, die alten Destilleriegebäude zu renovieren und wieder in Betrieb zu nehmen, muss irgendwann nach der Jahrtausendwende gekommen sein. Heutzutage präsentiert sich die Brennerei mit acht Lagerhäusern aus dem Jahr 1937, einem Besucherzentrum und einer Bar.

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