Gryff

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Die Geschichte des Gryff Gins

Trotz der boomenden Schweizer Gin-Szene fand Christian Kaiser, als er im Jahr 2016 nach einem originellen Geburtstagsgeschenk suchte, noch keinen waschechten Basler Gin. Das liess ihn irgendwie nicht mehr los und so machte er sich daran, seinen eigenen Basel Dry Gin zu kreieren. Sowohl der Geschmack, als auch der Namen und das Design sollten Basel repräsentieren, um nicht nur einen Heimvorteil zu erzielen, sondern auch Menschen aus der ganzen Welt ein Stück Basel näherzubringen - immerhin ist die Schweizer Grenzstadt zumindest in Europa relativ bekannt. Beim Tüfteln und Experimentieren war Christian Kaiser aber bald nicht mehr alleine: Er bekam Unterstützung von Christian Stutz, Manuel Ailinger und Nadia Balz. Im Oktober 2018 brannte das Team schliesslich in Zusammenarbeit mit der auswärtigen Destillerie Zeltner die erste Charge, wobei man Lavendel und Tannennadeln als lokale Botanicals heranzog. Bald darauf eröffnete jedoch die Basler Stadtbrennerei, was natürlich perfekt für die jungen Unternehmer war, denn so wurde ihr Gin zu einem authentischen Basler Produkt. Genauer gesagt handelt es sich um ein Kleinbasler Produkt. Als Kleinbasel wird der rechtsrheinische Teil der Stadt bezeichnet, in dem viele Arbeiter- und Einwandererviertel beheimatet sind. Einst handelte es sich sogar um eine eigenständige Stadt, weshalb man jenseits der Rheinbrücke eine Art zweites Stadtzentrum vorfindet. Der jährliche Umzug des Vogel Gryff - einem Tier aus der volkstümlichen Wappenkunde -, ist ein traditionelles Fest der Kleinbasler, das bis heute in hohen Ehren gehalten wird. Christian wählte den Gryff als Repräsentant seines Gins, um das Traditionelle mit dem Modernen zu vereinen. Das Moderne wird in diesem Fall von der Gin-Rezeptur mit einigen unkonventionellen Botanicals wiedergegeben. Da der Wacholder nur hintergründig herauszuschmecken ist, wird der Gryff Gin als New Western Dry Gin eingeordnet. Dank einer phänomenalen Mund-zu-Mund-Propaganda hatte sich die Marke schon bald nach dem Launch etabliert und war in ausgewählten Spezialitätengeschäften erhältlich. Selbstverständlich wird der Gin auch am Vogel-Gryff-Tag im Januar sowie in einigen Basler Bars und Restaurants ausgeschenkt. Die rege Nachfrage führte schliesslich dazu, dass das vierköpfige Team beim zweifachen Einfärben der Flaschen per Hand an seine Grenzen stiess und diese ehrenvolle Aufgabe nun vom Bürgerspital erledigen lässt, wo Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze geboten bekommen. Die blauen Akzente auf der Flasche sind eine Hommage an den Rhein, der durch Basel fliesst. Das Wasser für den Gin stammt derweil aus dem denkmalgeschützten Rebhaus-Brunnen in Kleinbasel. Mittlerweile führen die Hersteller auch einen Cherry Gin im Sortiment, der mit regionalen Kirschen angereichert wird.

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