Bahamas

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Rum von den Bahamas

Zwischen Florida und Kuba erhebt sich das traumhafte Archipel der Bahamas aus dem Karibikmeer. Das seichte, türkisblaue Wasser, die ausgedehnten Naturreservate, die postkartenreifen Romantikhotels und die vielen winzigen Sandinselchen tragen zu der Berühmtheit der Region bei. Der bekannteste Exportschlager der Bahamas war einst der Bacardi Rum. Doch bereits 1965 wurde die Zentrale von Bacardi International Limited von den Bahamas auf die Bermuda-Inseln verlegt. 2009 schloss dann die Destillerie in Nassau. Viele Rum-Trinker sind sich dessen nicht bewusst und assoziieren Bacardi nach wie vor mit dem karibischen Inselstaat. Heute werden die allermeisten Bacardi Rums jedoch in einer riesigen Fabrik in Puerto Rico hergestellt, während die Gebäude in Nassau zu einer Touristenattraktion und Tasting-Bar umgestaltet wurden. Zwar dienten die Häfen der Bahamas-Inseln früher als Hotspots für rumtrinkende Piraten und Schmuggler, doch sind die Bahamas kein typisches Herkunftsland von Rum. Das liegt daran, dass es keine Zuckerrohrfelder gibt, die den Rohstoff für eine gross angelegte Produktion liefern könnten. Und das wiederum liegt am Platzmangel: Die Regionen, die nicht für den Naturschutz vorgesehen sind, sind so dicht besiedelt, dass sie einfach keinen Raum für landwirtschaftliche Nutzflächen lassen. Das hielt einige Unternehmer jedoch nicht davon ab, ausländische Zuckerrohrmelasse im Land zu verarbeiten oder fertige Destillate aufzukaufen und vor Ort reifen zu lassen. Nachdem es Bacardi vorgemacht hatte, folgte John Watling's als ein neuer, prominenter Hersteller von "Bahamas Rum". Die Destillerie eröffnete im Jahr 2013 auf einem 1789 errichteten Anwesen in Nassau, und hat Rums im Alter von zwei bis fünf Jahren im Angebot. Auch die Commonwealth Brewery produziert Rums und diverse "Flavoured Rums" auf den Bahamas, die unter den Namen Ole Nassau bzw. Ron Ricardo bekannt sind. Die Produktion findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer etwas mysteriösen Brennerei namens Todhunter-Mitchell statt, die bereits seit dem Jahr 1964 auf den Inseln fortbesteht.

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