Pink Gin hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert in Großbritannien. Ursprünglich handelte es sich dabei nicht um einen eigenständigen Gin-Stil, sondern um eine Mischung aus klassischem Gin und einigen Tropfen Angostura Bitter, die dem Getränk eine leicht rosafarbene Tönung verliehen. Diese Kombination wurde vor allem in der britischen Marine geschätzt. In den letzten Jahren hat sich Pink Gin jedoch weiterentwickelt: Moderne Varianten werden häufig mit fruchtigen Botanicals wie Erdbeeren, Himbeeren oder Rhabarber aromatisiert und gezielt als eigenständige Produktkategorie vermarktet.
Pink Gin wird vielseitig verwendet und kann sowohl pur als auch in Mixgetränken genossen werden. Besonders beliebt ist er als Basis für einen Pink Gin & Tonic, bei dem er mit Tonic Water und oft fruchtigen Garnituren wie Beeren oder Zitrusfrüchten kombiniert wird. Auch in Cocktails kommt er zum Einsatz, vor allem wenn eine fruchtige und optisch auffällige Note gewünscht ist. Durch seinen meist milderen Geschmack eignet er sich auch für Einsteiger.
Ein Vorteil von Pink Gin ist sein zugängliches und häufig fruchtigeres Geschmacksprofil, das sich von klassischen, wacholderbetonten Gins unterscheidet. Zudem bietet er durch seine Farbe eine ansprechende Optik, die insbesondere bei Cocktails und Longdrinks geschätzt wird. Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen ermöglicht eine breite Einsatzmöglichkeit in der Getränkezubereitung.
Im Vergleich zu klassischem Gin ist Pink Gin oft süßer, was nicht jedem Geschmack entspricht. Der Wacholdergeschmack kann je nach Produkt weniger ausgeprägt sein, wodurch er für Puristen weniger interessant ist. Zudem variiert die Qualität stark zwischen den einzelnen Herstellern, da es sich um eine vergleichsweise junge und trendgetriebene Kategorie handelt.
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