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Rosé

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Roséwein - Hintergrund & Geschichte

Plump könnte man sagen, dass Roséwein ein Mittelding zwischen Weisswein und Rotwein ist. Roséwein besitzt eine rosarote bis hellrote Färbung, die sich aus einer sehr kurzen Kontaktzeit mit den roten bzw. blauen Traubenschalen ergibt. Da die langwährende Mazeration wegfällt, die Pressung vor der Gärung stattfindet und ein langer Holzfassausbau untypisch ist, ist das Verfahren dem für Weisswein sehr ähnlich.
Roséwein erinnert geschmacklich an einen leichten Rotwein. Da er kühl serviert wird, gewinnt der Roséwein als beerig-fruchtige Alternative zu Weisswein an Popularität.

Welche bekannten Weinsorten gibt es?

Obwohl "graue" Rebsorten wie Pinot gris oder Gewürztraminer sehr hellfarbige Beeren besitzen, sind sie zur Erzeugung von Roséwein nicht zugelassen. Stattdessen bestehen die meisten Roséweine aus Pinot Noir, Mourvèdre, Grenache, Sangiovese, Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Syrah oder einem Verschnitt verschiedener Sorten.

Wie wird Roséwein hergestellt?

Das Vermischen von Rotwein und Weisswein ist zur Herstellung von Rosé Stillwein nicht zugelassen, sehrwohl aber zur Herstellung von Rosé Schaumwein. Ansonsten nutzen die Winzer eine von folgenden zwei Methoden, um roséfarbene Weine zu erhalten:

  • Kurzzeitige Mazeration: Grundsätzlich gilt - je länger der Traubensaft Kontakt mit den Schalen hat, desto dunkler wird der Wein. Bei einer kurzen Maischestandzeit von nur wenigen Stunden gehen daher nur wenige Farbstoffe von den Traubenschalen in den Saft über. Die Maische wird anschliessend zu Most gepresst und vergoren.
  • Saignée-Methode: Hierbei ist der Roséwein quasi ein Beiprodukt der Rotweinherstellung. Der Winzer lässt nach nur wenigen Stunden 10-20% des Mosts aus dem Gärbehalter ab, um diesen separat zu vinifizieren, da der Most zu jenem Zeitpunkt die gewünschte Farbe besitzt. Derweil entwickelt der verbleibende Rotwein aufgrund der erhöhten Schalen-Konzentration im Gärbehälter einen besonders kräftigen Geschmack.

Wie wird Roséwein getrunken?

Ein typischer Roséwein schmeckt frisch, leicht floral nach Rosenblättern und fruchtig nach Erdbeere, Himbeere sowie Wassermelone. Würzige Anklänge sind ebenfalls keine Seltenheit. Roséwein wird wie Weisswein jung getrunken und im besten Fall in einem speziellen Roséweinglas serviert. Im Notfall kann man aber auch ein Weissweinglas oder ein relativ schlankes Rotweinglas heranziehen.

Roséwein wird vorzugsweise als Aperitif und eher selten als Essensbegleiter herangezogen. Die ideale Trinktemperatur beträgt 8-12°C. Die Weinflasche sollte daher einige Stunden zuvor im Kühlschrank gelagert werden.