Bonaventura Maschio

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Bonaventura Maschio - mehr Informationen zur italienischen Spirituosenmarke

Die Geschichte beginnt vor über einem Jahrhundert, und zwar ziemlich abenteuerlich. Der Urgrossvater, Bonaventura Maschio, war kein Mann, der im Büro sass. Er war ein Reisender. Ende des 19. Jahrhunderts zog er durch Osteuropa – damals Teil des österreichisch-ungarischen Reiches – und zwar mit einem mobilen Destillier-Wagen. Er ging dorthin, wo die Ernte war, und brannte direkt vor Ort.

Als er sich schliesslich in Gaiarine (im Veneto) niederliess, brachte er dieses Wissen mit. Aber der wirkliche "Game Changer" passierte später, in den 1980er Jahren, unter der Regie seines Enkels Italo.

Man muss wissen: Klassischer Grappa ist ein "Tresterbrand". Das heisst, er wird aus den festen Rückständen der Weinherstellung gemacht – also aus Schalen und Kernen, die übrig bleiben, wenn der Saft für den Wein schon raus ist. Das ist Tradition. Aber die Familie Maschio dachte sich: "Warum warten, bis der Saft weg ist?"

Sie entwickelten ein Verfahren, das die Regeln brach. Statt den Trester zu nehmen, nahmen sie die ganze Traube. Sie verarbeiteten das Fruchtfleisch und den Saft mit. Technisch gesehen ist das Ergebnis gar kein Grappa mehr (der muss laut Gesetz aus Trester sein), sondern ein Acquavite d'Uva (Traubenbrand). Ihr berühmtestes Produkt, Prime Uve, war geboren. Die Idee dahinter ist simpel, aber genial: Wenn man die ganze Traube destilliert, fängt man das komplette aromatische Profil der Frucht ein, nicht nur das der Schale.

Heute führen Anna und Andrea Maschio das Unternehmen und bleiben dieser Philosophie treu. Sie nutzen moderne Vakuum-Destillation bei niedrigen Temperaturen, um die Struktur der Traube so unverfälscht wie möglich in das Glas zu bringen.

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