Champ de Treilles

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Champ de Treilles - mehr Infos zum franzöischen Weingut

Hinter diesem Weingut steckt ein Name, bei dem Kenner sofort hellhörig werden: Corinne und Jean-Michel Comme. Jean-Michel ist in der Weinwelt bekannt wie ein bunter Hund. Er war jahrzehntelang der technische Direktor von Château Pontet-Canet in Pauillac. Er ist der Mann, der es wagte, ein prestigeträchtiges Grand Cru Classé Weingut komplett auf Biodynamie umzustellen – was damals viele für verrückt hielten.

Aber Champ des Treilles? Das ist etwas Persönliches. Das ist das private Weingut der Familie, gelegen in Sainte-Foy-Bordeaux, etwas abseits der grossen Glamour-Appellationen. Hier, auf ihrem eigenen Grund und Boden, haben Corinne und Jean-Michel schon Ende der 90er Jahre angefangen, ihre Vision konsequent durchzuziehen, ohne dass ihnen Investoren oder Traditionswächter reinreden konnten.

Die Philosophie ist radikal natürlich: Sie haben die Chemie komplett aus dem Weinberg verbannt. Stattdessen wird hier nach den strengen Regeln der Biodynamie gearbeitet. Das heisst: Man stärkt die Reben mit Kräutertees und Präparaten, statt sie mit Spritzmitteln zu schützen.

Ein Bild, das für Champ des Treilles typisch ist: Pferde statt Traktoren. Um den Boden nicht durch schwere Maschinen zu verdichten und das mikrobiologische Leben in der Erde zu schützen, wird oft noch mit dem Pflug und Arbeitspferden gearbeitet.

Champ des Treilles ist im Grunde der Beweis der Familie Comme, dass man auch im konservativen Bordeaux Weine machen kann, die lebendig sind, den Boden respektieren und völlig ohne den technologischen Schnickschnack der grossen Industrie-Châteaus auskommen. Es ist Bordeaux, aber mit den Händen in der Erde statt mit der Nase hoch oben.

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