Cims de Porrera

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Cims de Porrera - mehr Informationen über die spanische Weinmarke

Mitte der 1990er Jahre stand der Weinbau im kleinen Dorf Porrera kurz vor dem Aus. Die Arbeit an den extrem steilen Hängen war hart, die Erträge gering und die Preise, die die Genossenschaften zahlten, deckten kaum die Kosten. Viele Bauern waren kurz davor, ihre Jahrhunderte alten Reben auszureissen und das Land aufzugeben.

In diesem Moment traten zwei Visionäre auf den Plan: Der berühmte katalanische Liedermacher Lluís Llach und der Önologe Josep Lluís Pérez. Sie gründeten Cims de Porrera (übersetzt: "Die Gipfel von Porrera") mit einer einfachen, aber revolutionären Idee: Sie boten den Bauern Preise für ihre Trauben, die weit über dem Marktdurchschnitt lagen. Die einzige Bedingung war, dass die Bauern ihre alten Rebstöcke pflegten und nach höchsten Qualitätsstandards bewirtschafteten.

Die Bedingungen für den Weinbau sind hier extrem. Die Reben wachsen an Hängen mit bis zu 60 % Steigung, was den Einsatz von Maschinen unmöglich macht. Alles wird von Hand erledigt, oft unterstützt durch Maultiere, die durch die engen Terrassen geführt werden. Die Wurzeln der Reben müssen sich tief durch den berühmten Llicorella-Schiefer graben, um an Wasser zu gelangen. Dieser dunkle Stein speichert die Wärme und zwingt die Pflanzen zu Höchstleistungen.

Im Fokus stehen dabei fast ausschliesslich die autochthonen Sorten der Region: Cariñena (hier oft Samsó genannt) und Garnacha. Viele der verarbeiteten Rebstöcke sind zwischen 60 und 100 Jahre alt. Durch das raue Klima und den kargen Schieferboden entstehen Weine mit einer enormen Dichte und Langlebigkeit. Sie zeichnen sich durch eine tiefe Farbe und jene mineralische Kühle aus, die typisch für das Priorat ist. Cims de Porrera ist damit ein flüssiges Denkmal für die harte Arbeit der Bauern von Porrera.

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