Dunville's

Dunville's - mehr Informationen zur nordirischen Spirituosenmarke

Um zu verstehen, wie bedeutend Dunville's heute wieder ist, muss man wissen, was es früher war. Im 19. Jahrhundert war die Royal Irish Distillery in Belfast (die Heimat von Dunville's) eine industrielle Supermacht. Gegründet 1808, produzierten sie Whiskey, der weltweit serviert wurde. Sie waren so mächtig, dass sie sogar ihren eigenen Fussballclub gründeten ("Distillery FC"). Doch dann kam eine Mischung aus Tragödien: Die Prohibition in den USA, der Handelskrieg mit Grossbritannien und familiäre Schicksalsschläge führten dazu, dass die Brennblasen 1936 abkühlten. Die Marke starb.

Fast 80 Jahre lang war Dunville's nur noch eine Erinnerung auf alten Werbeplakaten in verrauchten Pubs. Dass wir heute wieder Dunville's servieren können, verdanken wir der Echlinville Distillery. Diese leidenschaftliche Brennerei auf der Ards Peninsula (südlich von Belfast) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den alten Giganten wiederzubeleben. Und sie taten das nicht halbherzig, sondern mit dem Ziel, die alte Qualität noch zu übertreffen.

Die Sherry-Bombe Dunville's ist heute berühmt für eine ganz bestimmte Sache: Pedro Ximénez (PX) Sherry Fässer. Während viele irische Whiskeys leicht und grasig sind, ist ein Dunville's (besonders der berühmte "Three Crowns" oder der 12-Jährige) oft dunkel, schwer und süss. 

Auf jeder Flasche prangt das historische Logo mit den "Three Crowns" (Drei Kronen). Es symbolisiert die drei historischen Provinzen, in denen Dunville's verkauft wurde, und ist heute das Gütesiegel für einen Whiskey, der nicht "brennt", sondern "schmilzt".

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