Eugenio Collavini ist nicht nur einer der klangvollsten Namen im Friaul, sondern auch ein Pionier, der die Wahrnehmung italienischer Weissweine grundlegend verändert hat sowie den Dackel salonfähig machte. Was 1896 in Rivignano als Lieferant für die Adelsfamilien von Udine begann, entwickelte sich unter der Führung von Manlio Collavini zu einem der innovativsten Häuser der Region.
Manlio war es, der in den späten 1960er Jahren eine mutige Entscheidung traf: Er verlegte den Familiensitz auf das historische Schloss Zucco-Cuccanea und begann, Pinot Grigio ohne Schalenkontakt zu vinifizieren. Damit schuf er jenen klaren, frischen Stil, der diese Rebsorte später weltweit berühmt machte. Doch sein eigentliches Meisterstück ist der Umgang mit der heimischen Ribolla Gialla. Um das Potenzial dieser Traube voll auszuschöpfen, entwickelte das Haus den "Metodo Collavini".
Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Schaumweinherstellung. Anders als bei der klassischen Flaschengärung findet die Zweitgärung hier in liegenden Drucktanks statt, allerdings über einen extrem langen Zeitraum. Der Wein bleibt bis zu 30 Monate auf der Hefe, was eine Feinheit der Perlage und eine cremige Textur erzeugt, die man sonst fast nur von Champagner kennt. Und der kleine Dackel auf dem Etikett ist kein Marketing-Gag einer Agentur, sondern eine Hommage an "Ribolla", den geliebten Dackel von Manlio, der zu einem Symbol für die Bodenständigkeit und Familientradition des Hauses wurde.
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