Wir befinden uns im Herzen des Piemont, genauer gesagt in Santo Stefano Belbo in der prestigeträchtigen Region Langhe. Fabio Perrone steht hier für den klassischen Generationenwechsel, der die italienische Weinlandschaft in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt hat.
Obwohl die Familie Perrone bereits seit Generationen Weinbau betreibt, fungierte sie lange Zeit – wie so viele in der Region – als reiner Traubenlieferant für grosse Kellereien und Genossenschaften. Die Wende kam im Jahr 2003. Der junge Fabio Perrone entschied sich nach seinem Abschluss an der renommierten Weinbauschule in Alba, das familiäre Erbe selbst in die Hand zu nehmen. Er gründete die Azienda Agricola Fabio Perrone mit dem Ziel, die Trauben nicht mehr zu verkaufen, sondern unter eigenem Etikett zu vinifizieren.
Das Weingut ist tief in der Tradition von Santo Stefano Belbo verwurzelt, einer Gegend, die weltberühmt für aromatische Weine ist. Folgerichtig liegt ein besonderer Schwerpunkt des Hauses auf dem Moscato d'Asti. Perrone gilt als Spezialist für diese aromatische Rebsorte. Seine Interpretation zeichnet sich durch eine präzise Balance aus: Die natürliche Süsse der Traube wird durch eine frische Säurestruktur ausgeglichen, was den Wein lebendig statt klebrig macht.
Neben den "Weissen" (inklusive Asti Spumante) hat sich Fabio Perrone aber auch mit den klassischen Rotweinen des Piemont einen Namen gemacht. Auf den steilen Hügeln bewirtschaftet er Weinberge für Barbera d'Asti, Dolcetto d'Alba und Nebbiolo. Die Produktion ist bewusst klein gehalten, um jeden Schritt – vom Rebschnitt bis zur Abfüllung – persönlich kontrollieren zu können. Es ist ein Betrieb, der beispielhaft für den Wandel vom bäuerlichen Zulieferer zum qualitätsorientierten Selbstvermarkter steht.
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