Das ist der Name, der das Konzept erklärt. Fair (von Ethical Wine & Spirits) steht für den Ansatz, Spirituosenherstellung mit zertifiziertem fairen Handel zu verknüpfen. Gegründet wurde das Unternehmen 2009 von Alexandre Koiransky mit dem Ziel, die Distanz zwischen den Erzeugern der Rohstoffe und dem fertigen Produkt in der Flasche zu überbrücken.
Das Prinzip beruht auf einer klaren Arbeitsteilung: Die landwirtschaftlichen Rohstoffe stammen aus Kleinbauern-Kooperativen in verschiedenen Entwicklungsländern, die Weiterverarbeitung und Destillation erfolgen jedoch in Frankreich. Genauer gesagt nutzt das Unternehmen die Infrastruktur und Expertise in der Region Cognac. Damit etablierte sich Fair als eine der ersten Spirituosenmarken weltweit, die konsequent auf Fair-Trade-Zertifizierungen setzt.
Das Portfolio ist vielfältig und zeigt die globale Reichweite des Konzepts:
- Fair Quinoa Vodka: Das dafür benötigte Quinoa wird von einer Kooperative aus den bolivianischen Anden bezogen. In Frankreich wird dieses Pseudogetreide dann weiterverarbeitet und destilliert.
- Café Liqueur: Hier stammen die Arabica-Bohnen aus Mexiko, während die Mazeration und die finale Komposition in Frankreich stattfinden.
- Fair Goji Liqueur: Für diesen Fruchtlikör bezieht das Unternehmen Goji-Beeren aus biologischem Anbau in Usbekistan (Region Samarkand). Die Beeren werden in Frankreich mazeriert, um die Aromen zu extrahieren. Das Ergebnis ist ein Likör, der mit Fair-Trade-Zucker abgerundet wird und vergleichsweise wenig Restsüsse aufweist.
Durch diesen direkten Handel erhalten die Landwirte Preise, die über dem lokalen Marktwert liegen, was die dortigen Gemeinschaften stärken soll. Fair verbindet so globale Landwirtschaft mit französischer Brenntechnik.
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