Lange Zeit stand der Weinbau im Umland von Rom im Schatten der berühmten Nachbarn aus der Toskana. Doch Antonio Federici, der das Weingut 1960 gründete, sah das Potenzial der alten Böden in Zagarolo, im Herzen der Castelli Romani. Heute führt die Familie das Erbe fort und gehört zu den Treibern einer Qualitäts-Renaissance, die in der Schaffung der geschützten Herkunftsbezeichnung Roma DOC gipfelte.
Die Basis für die Weine bildet der vulkanische Boden der Region. Zagarolo liegt auf Tuffstein, einem porösen Gestein vulkanischen Ursprungs. Dieser Untergrund zwingt die Reben, tief zu wurzeln, und versorgt sie mit einer konstanten Mineralität. Die Familie Federici kombiniert diese geologischen Voraussetzungen mit moderner Kellertechnik, um Weine zu erzeugen, die präzise und klar definiert sind.
Besonders im Fokus stehen dabei die autochthonen (heimischen) Rebsorten, die schon in der Antike hier kultiviert wurden. Allen voran die Malvasia Puntinata del Lazio für die Weissweine und der Cesanese für die Rotweine. Während diese Sorten früher oft in Massen-Cuvées untergingen, baut Federici sie sortenrein oder als dominante Partner aus.
Das Aushängeschild des Hauses ist die Linie Roma DOC. Hier trifft lokale Tradition auf internationalen Anspruch. Bei den Rotweinen wird oft der heimische Cesanese mit Montepulciano (und teilweise Syrah) vermählt, um Struktur und Farbe zu vertiefen. Die Weissweine setzen auf die aromatische Vielfalt der Malvasia. Federici steht damit für einen neuen Stil in Latium: Weg vom einfachen Karaffenwein in der Trattoria, hin zum ernstzunehmenden Flaschenwein, der seine vulkanische Herkunft betont.
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