Das ist der Whisky mit dem markanten Ring. Fettercairn gehört zu den ältesten lizenzierten Brennereien Schottlands, gegründet 1824 von Sir Alexander Ramsay in den östlichen Highlands am Fusse der Cairngorm-Berge. Doch bekannt ist die Destillerie heute weniger für ihr Gründungsdatum als für eine bauliche Eigenheit, die man schon von weitem an der Patina der Brennblasen erkennt.
Mitte des 20. Jahrhunderts suchten die Brennmeister nach einem Weg, den Charakter des Rohbrands leichter und fruchtiger zu gestalten. Die Lösung war der sogenannte "Cooling Ring". Dabei handelt es sich um ein Kupferrohr, das am Hals der Brennblase angebracht ist und diesen von aussen kontinuierlich mit kaltem Bergwasser berieselt. Durch diese Kühlung kondensieren die schweren Dämpfe bereits im Hals und fliessen zurück in den Kessel (Reflux), während nur die leichtesten, reinsten Dämpfe den Weg in den Kondensator finden.
Dieser Prozess hinterlässt sichtbare Spuren: Durch das ständige Wasserbad oxidiert das Kupfer an der Aussenseite der Stills und bildet eine türkisgrüne Patina, die für Fettercairn charakteristisch ist. Das Ergebnis in der Flasche ist ein Stil, der oft tropische Fruchtnoten wie Mango oder Ananas betont. Das Wappentier auf der Flasche ist übrigens ein Einhorn – es stammt aus dem Familienwappen des Gründers Alexander Ramsay, der die Brennerei einst aus einer Maismühle heraus entwickelte. Heute gehört Fettercairn zum Portfolio von Whyte & Mackay und lagert seine Fässer in traditionellen Dunnage Warehouses mit Lehmboden.
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