Wenn eine Spirituosen-Firma in London sitzt und das Regal im Supermarkt eher als Bühne betrachtet, dann ist es wahrscheinlich Gravity Drinks. Das Unternehmen hat sich einen Namen damit gemacht, dass die Verpackung oft genauso viel Technik enthält wie der Inhalt.
Ihr Spezialgebiet nennt sich im Fachjargon "Premium Novelty Spirits". Übersetzt heisst das: Hier wird nicht einfach abgefüllt, hier wird konstruiert. Der Fokus liegt klar auf dem Gifting-Markt. Das Konzept sieht vor, dass eine Flasche von Gravity Drinks optisch so eigenständig ist, dass sie quasi ohne zusätzliches Geschenkpapier auskommt.
Was Gravity Drinks von klassischen Abfüllern unterscheidet, ist der Einsatz von Hardware. Das Team in London integriert regelmässig elektronische Komponenten direkt in die Flaschenböden. Das bekannteste Beispiel ist die "Snow Globe"-Reihe (Schneekugel-Gins). Hier wird eine Lichtquelle im Boden mit 23-karätigem Blattgold in der Flüssigkeit kombiniert. Wird die Flasche geschüttelt, schwebt das Gold durch das beleuchtete Glas. Auch bei Produkten wie der "Pumpkin Potion" wird die Flaschenform (Glasguss) speziell für das jeweilige Thema angefertigt.
Gravity Drinks fungiert als sogenannter "Brand Incubator". Sie kaufen keine bestehenden Marken auf, sondern entwickeln Konzepte von Null an – vom Design der Glasform über die Rezeptur der Spirituose bis hin zur Elektronik. Das Portfolio umfasst mittlerweile diverse Kategorien, von Gin-Likören über Rum-Basis bis hin zu weihnachtlichen Whisky-Blends (wie dem "Sixpence Pud"), die von Grossbritannien aus weltweit vertrieben werden.
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