Lajita

Olala!

Nichts gefunden

Lajita - weitere Infos zur mexikanischen Spirituosenmarke

Das ist der Klassiker mit dem "Wurm". Mezcal Lajita ist für viele der erste Berührungspunkt mit der Welt des mexikanischen Agavenbrands und bedient das wohl berühmteste Klischee dieser Spirituose: den Gusano de Maguey.

Entgegen weitverbreiteter Mythen handelt es sich dabei nicht um einen Wurm, sondern um die Larve eines Dickkopffalters (Hypopta agavis), der in der Agavenpflanze lebt. In den 1940er und 50er Jahren begannen einige Produzenten, diese Larve der Flasche beizufügen – ursprünglich wohl als Marketing-Gag, um den "natürlichen Ursprung" zu beweisen, oder auch um den Geschmack leicht zu verändern (es gibt ihm eine salzige, erdige Umami-Note). Beim Lajita ist dieser Gusano das Markenzeichen, das in keiner Flasche fehlt.

Hergestellt wird Lajita von Licores Veracruz, einem Familienunternehmen, das seit über 60 Jahren im Geschäft ist. Obwohl der Firmensitz in Córdoba (Veracruz) liegt, stammt der Mezcal aus Oaxaca, der zertifizierten Herkunftsregion. Er wird zu 100 % aus der Agave Espadín gewonnen.

Es handelt sich hierbei fast immer um einen Reposado. Das bedeutet, der Mezcal wird nach der Destillation für mehrere Monate in Eichenfässern gelagert (oft Ex-Bourbon-Fässer). Diese Reifung verleiht ihm seine blass-goldene Farbe ("Lajita" bedeutet in etwa "kleiner flacher Stein" oder "Plättchen", was sich auf die Farbe des Bodens oder der Mineralien beziehen kann, der Name zielt aber eher auf die Goldfärbung ab). Im Aroma ist er eher mild und rauchig, mit den typischen Holznoten der Fasslagerung, die die wilde Agave etwas zähmen. Er gilt als solider "Einsteiger-Mezcal" der alten Schule.

Ihr Webbrowser ist nicht mehr aktuell. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und die beste Erfahrung auf dieser Website.

Aktualisieren Sie Ihren Browser