Milagro

Milagro - Hintergründe zur mexikanischen Spirituosenmarke

Danny Schneeweiss und Moy Guindi sassen in den späten 90ern in Mexico City und ärgerten sich. Sie fanden, dass die Tequila-Welt ein falsches Bild ihrer Heimat vermittelte. Alles wirkte altbacken, traditionell und folkloristisch. Aber ihr Mexiko war jung, kreativ, künstlerisch und modern. Sie wollten einen Tequila machen, der genau diesen "Vibe" einfängt.

Sie nannten ihn "Milagro", was auf Spanisch "Wunder" bedeutet. Vielleicht, weil es an ein Wunder grenzte, dass zwei junge Typen ohne jahrzehntelange Erfahrung die etablierte Konkurrenz aufmischen konnten.

Was Milagro von der Masse abhebt, ist die Technik: Normalerweise entscheiden sich Tequila-Hersteller für eine Art der Destillation.

- Entweder Pot Stills (Kupferkessel): Das macht den Tequila aromatisch und charakterstark, aber oft etwas rau.

- Oder Column Stills (Säulenbrennblasen): Das macht ihn sehr weich und rein, aber oft etwas flach.

Danny und Moy dachten sich: Warum entscheiden? Sie nutzen beides. Milagro verwendet 100 % blaue Weber-Agaven aus dem Hochland von Jalisco (die für ihre fruchtige Note bekannt sind). Der Saft wird dann in beiden Verfahren destilliert und geblendet. Das Ziel: Die volle Agaven-Power aus dem Pot Still, kombiniert mit der unfassbaren Weichheit aus dem Column Still.

Auch optisch tanzt die Marke aus der Reihe. Die Flaschen sehen eher aus wie moderne Vasen als wie klassische Schnapsflaschen.

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