Osaka Pottery

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Osaka Pottery - mehr Informationen über die japanische Keramikmarke

Wer Sake aus einem Weinglas oder einem simplen Schnapsglas trinkt, verpasst die Hälfte der Erfahrung. In Japan ist das Trinken ein zeremonieller Akt, und Osaka Pottery liefert dafür die authentische Bühne. Diese Keramik-Sets sind die Brücke zwischen dem Handwerk des Brauers und dem Gaumen des Genießers.

Meist besteht ein solches Set aus zwei zentralen Elementen, die in Japan untrennbar zusammengehören:

  1. Der Tokkuri (Die Karaffe):
    Das ist das bauchige Gefäß mit dem verjüngten Hals. Diese Form ist kein Zufall. Sie ermöglicht es, den Sake sicher zu greifen und stilvoll einzuschenken. Vor allem aber ist sie funktional: Wenn man Sake warm trinken möchte (Atsukan), stellt man den Tokkuri in ein Wasserbad. Die Keramik speichert die Wärme hervorragend, und der enge Hals verhindert, dass die feinen Aromen zu schnell verfliegen.
  2. Die Ochoko (Die Becher):
    Die passenden kleinen Becher wirken für westliche Augen oft winzig, aber das hat einen tiefen sozialen Sinn. In der japanischen Trinkkultur schenkt man sich niemals selbst ein, sondern immer dem Gegenüber. Ein kleiner Becher bedeutet, dass man oft nachschenken muss – und das sorgt für ständige Interaktion, Höflichkeit und Geselligkeit am Tisch.

Gefertigt sind die Stücke meist aus hochwertigem Steinzeug oder Porzellan. Optisch orientieren sie sich oft an der Natur: Die Glasuren sind häufig ungleichmäßig, laufen ineinander über oder zeigen erdige Töne und blaue Muster. Sie folgen der Ästhetik des Unvollkommenen, die jedes Stück einzigartig macht. Die raue oder glatte Haptik der Keramik an den Lippen verändert die Wahrnehmung des Getränks völlig im Vergleich zu kaltem Glas.

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