Pastis 12/12

Pastis 12/12 - Hintergründe zur französischen Spirituosenmarke

Wer an Pastis denkt, hat oft die grossen Industriegiganten aus Marseille im Kopf. Pastis 12/12 ist der glamouröse, aber bodenständige Gegenentwurf dazu. Diese Marke stammt direkt aus Saint-Tropez und zelebriert das Lebensgefühl der Côte d’Azur der 50er Jahre.

Der ungewöhnliche Name ist eine direkte Referenz an den Volkssport Nummer eins in Südfrankreich: Pétanque (Boule). Auf dem berühmten Place des Lices in Saint-Tropez bedeutet der Spielstand "12 zu 12" Hochspannung. Da eine Partie traditionell bis 13 Punkte geht, ist dies der entscheidende Moment – der "Matchball". Dieser Ausdruck ist unter den lokalen Spielern legendär und gab dem Pastis seinen Namen. Die Flasche ist ein absoluter Hingucker und bricht mit dem Standard-Design:

- Die Form: Sie ist einer klassischen Glaskaraffe nachempfunden, wie sie früher in den Bistros auf den Tischen stand.

- Der Verschluss: Der Stöpsel ist kein gewöhnlicher Korken, sondern eine Nachbildung des "Cochonnet" (des "Schweinchens" bzw. der Zielkugel beim Pétanque). Er kann abgenommen und tatsächlich zum Spielen verwendet werden.

- Die Kunst: Das Design der Etiketten stammt oft von Quentin Monge, einem Künstler, der in Saint-Tropez aufgewachsen ist und den Retro-Look der Riviera grafisch einfängt.

Inhaltlich handelt es sich um einen handwerklich hergestellten Pastis (Pastis Artisanal). Die Produktion findet in der ältesten noch aktiven Destillerie von Marseille (Cristal Limiñana) statt, aber nach einer exklusiven Rezeptur der Gründer aus Saint-Tropez. Neben dem obligatorischen Sternanis und der Süssholzwurzel (Lakritz) kommen Botanicals zum Einsatz, die für die Gärten der Halbinsel von Saint-Tropez typisch sind: Feigen, Orangenblüten, Thymian und Rosmarin sowie Pfirsich (oft als feine Note im Abgang erkennbar).

Mit 45 % Vol. hat er die klassische Pastis-Stärke. Durch die Zugabe von Feige und Orangenblüte zeigt er sich jedoch deutlich fruchtiger, blumiger und weicher als die scharfen Industrie-Varianten. Man serviert ihn traditionell mit viel Eis und kaltem Wasser (Verhältnis 1:5).

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