Plantation

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Plantation - Geschichte der Spirituosenmarke aus Barbados

Die Geschichte der Rum-Marke Plantation beginnt mit einem Franzosen aus der Cognac-Region, Alexandre Gabriel. Als Leiter des Cognac-Hauses Ferrand reiste er in die Karibik, ursprünglich um Fässer für die Cognac-Reifung zu verkaufen. Dort entdeckte er die enorme Vielfalt und das ungenutzte Potenzial der lokalen Rums.

Fasziniert von dieser Welt, begann er, verschiedene Rums aus den besten Terroirs der Karibik – von Barbados über Jamaika bis Trinidad – auszuwählen. Er übertrug die Philosophie seiner Heimat auf den Rum und entwickelte ein charakteristisches, zweistufiges Reifeverfahren. Zuerst reift der Rum in seiner Heimat in der Karibik, meist in ehemaligen Bourbonfässern. Danach wird er nach Frankreich verschifft, um in den Kellern von Maison Ferrand eine zweite, verfeinernde Reifung in ehemaligen Cognacfässern zu erhalten.

Über Jahre etablierte sich die Marke Plantation weltweit. Doch im Zuge der globalen Debatten über Kolonialgeschichte und soziale Gerechtigkeit wurde der Name "Plantation" zunehmend kritisch gesehen, da er untrennbar mit der schmerzvollen Geschichte der Sklaverei verbunden ist.

Als Reaktion darauf traf Alexandre Gabriel im Jahr 2020 die Entscheidung, den Namen der Marke zu ändern. Nach einem langen Prozess der Markenregistrierung in über 120 Ländern wurde der neue Name bekannt gegeben: Planteray. Er setzt sich zusammen aus "Plant" für die Pflanze, das Zuckerrohr, und "Ray" für den Sonnenstrahl – eine Hommage an die natürlichen Grundlagen des Rums.

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