Pusser's Rum ist das direkte Erbe einer über 300 Jahre alten Tradition. Der Name leitet sich vom "Purser" ab, dem Proviantmeister an Bord der Kriegsschiffe, der von den Matrosen im Slang "Pusser" genannt wurde. Er war für die Ausgabe der täglichen Rum-Ration verantwortlich, bekannt als "The Tot". Seit dem Jahr 1655 war diese Ration fester Bestandteil des Lebens in der Royal Navy. Diese Tradition endete abrupt am 31. Juli 1970, einem Datum, das als "Black Tot Day" in die Geschichte einging, als die Admiralität die Rationierung einstellte.
Die Marke Pusser's entstand 1979, als der Gründer Charles Tobias die exklusive Erlaubnis der Admiralität erhielt, das originale, bis dahin geheime Mischrezept der Navy kommerziell abzufüllen und damit vor dem Vergessen zu bewahren. Im Gegenzug fliessen Lizenzgebühren ("Royalties") in den "Royal Navy Sailors' Fund", eine Wohltätigkeitsstiftung für Seeleute.
Das Herzstück der Produktion ist technischer Natur und entscheidend für den Charakter des Rums: Der Blend basiert massgeblich auf Destillaten aus dem Demerara-Tal in Guyana. Besonders wichtig ist der Anteil an Rum aus historischen hölzernen Pot Stills (Brennblasen aus Hartholz). Holz beeinflusst die Destillation anders als Kupfer; es fördert die Bildung von Estern und schweren organischen Verbindungen.
Das Ergebnis ist ein Navy Rum im klassischen Sinne: dunkel, schwer und aromatisch intensiv. Er wird traditionell oft in "Gunpowder Proof"-Stärke (54,5 % Vol.) abgefüllt – eine historische Referenz an den Test, bei dem mit Rum getränktes Schiesspulver noch brennbar sein musste.
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