Wenn wir an Thailand denken, haben wir meistens Bilder von Inseln, scharfem Essen und vielleicht noch lokalem Rum im Kopf. Gin stand da lange nicht auf der Liste. Saneha ändert das gerade.
Der Name ist dabei schon ein Versprechen: "Saneha" bedeutet auf Thailändisch so viel wie "Leidenschaft" oder tiefe Zuneigung. Und genau die braucht man auch, um auf der tropischen Insel Phuket einen Premium-Gin zu brennen.
Hinter der Marke stecken Macher, die die üblichen Pfade verlassen haben. Während ein klassischer London Dry Gin meist auf neutralem Getreidealkohol basiert, nutzt Saneha das, was vor der Haustür wächst: Zuckerrohr. Der Basisalkohol wird aus lokalem Zuckerrohr destilliert, was dem Ganzen technisch gesehen eine ganz andere Struktur und Textur gibt als den europäischen Verwandten.
Aber der eigentliche Clou sind die Zutaten (Botanicals). Saneha importiert nicht einfach Kräuter aus Europa, sondern geht auf den Markt in Phuket:
- Natürlich ist Wacholder dabei (sonst wäre es kein Gin).
- Aber dann wird es exotisch: Ananas (für die Phuket berühmt ist) und Ingwer kommen in den Kessel.
- Der heimliche Star ist aber Makwean. Das ist ein lokales Gewürz, das entfernt mit dem Szechuan-Pfeffer verwandt ist.
Alles wird in kleinen Chargen in einer traditionellen Kupferbrennblase destilliert. Es werden keine künstlichen Aromen oder Zuckerzusätze verwendet. Saneha ist der Versuch, den Dschungel von Phuket in eine Flasche zu sperren – ein Gin, der seine Herkunft nicht verleugnet und zeigt, dass "Tropical" nicht immer gleich "bunter Cocktail mit Schirmchen" heissen muss.
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