Manchmal ist der "neue Trend" in der Bar eigentlich ein ziemlich alter Bekannter. Sarti ist ein Name, der in Italien seit Generationen in den Regalen steht, aber erst durch die Übernahme der Campari Group wieder international auf die Karte gesetzt wurde.
Die Geschichte beginnt lange vor dem heutigen Spritz-Hype. Die Destillerie Luigi Sarti & Figli wurde bereits 1885 in Bologna gegründet. Das Unternehmen war über Jahrzehnte eine feste Grösse in der italienischen Spirituosenlandschaft. Besonders berühmt wurde das Haus ursprünglich nicht für den rosa Likör von heute, sondern für den Biancosarti – einen klaren, kräftigen Kräuterlikör. In den 70er Jahren erreichte die Marke in Italien Kultstatus durch TV-Werbespots (unter anderem mit Telly "Kojak" Savalas). Heute gehört das historische Erbe zum Portfolio der Mailänder Campari-Gruppe.
Unter der Regie von Campari wurde die Marke neu positioniert. Das aktuelle Hauptprodukt ist der Sarti Rosa. Dabei handelt es sich um einen Aperitif, der sich technisch in die Kategorie der fruchtigen Liköre einordnet. Die Rezeptur unterscheidet sich deutlich von den bitteren Amaro-Varianten (wie Campari oder Aperol), da Sarti Rosa auf eine Kombination aus süssen Frucht-Extrakten setzt. Mit einem Alkoholgehalt von 14 % Vol. bewegt sich der intensiv rosa gefärbte Likör im klassischen Aperitif-Bereich. Konzipiert ist er primär für die Verwendung in Mixgetränken, insbesondere als Sarti Spritz in Kombination mit Prosecco und Sodawasser oder mit Bitter Lemon.
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