Die Waterford Distillery hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Beweis zu erbringen, dass Terroir (der Einfluss von Boden und Mikroklima) bei Gerste genauso existiert wie bei Weintrauben.
Der Kopf hinter diesem Projekt ist kein Geringerer als Mark Reynier, der Mann, der zuvor bereits die schottische Islay-Destillerie Bruichladdich revolutioniert hatte. Nach dem Verkauf von Bruichladdich wandte er sich Irland zu und kaufte 2014 eine ehemalige Guinness-Brauerei in der Stadt Waterford. Diese Anlage war ein Glücksgriff: Sie war technisch auf dem allerneuesten Stand, was Reynier erlaubte, extrem präzise zu arbeiten.
Die Philosophie von Waterford lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Gerste ist König. Anders als die meisten Grossbrennereien, die Getreide aus verschiedenen Quellen mischen, um ein einheitliches Standardaroma zu erzielen, separiert Waterford die Ernte von jeder Farm strikt.
- Single Farm Origin: Das Herzstück des Portfolios. Jede Abfüllung stammt zu 100 % von der Gerste eines einzigen irischen Bauernhofs. Man kann also Whiskey von der Farm Ballykilcavan gegen den von Ratheadon verkosten und die Unterschiede des Bodens erkennen.
- The Cuvée: Hier wendet Reynier sein Wissen aus der Weinwelt an. Er "vermählt" die verschiedenen Single-Farm-Destillate zu einem komplexen Layering, ähnlich wie ein Winzer in Bordeaux verschiedene Lagen mischt.
Ein weiteres Markenzeichen ist die totale Transparenz. Auf jeder Flasche befindet sich ein "Téireoir Code". Gibt man diesen auf der Website ein, erfährt man absolut alles: vom Namen des Bauern über die Bodenzusammensetzung bis hin zu Karten der Felder und Details zur Fassreifung. Es ist der Gegenentwurf zum industriellen Massen-Whiskey.
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