Fuckoff

Die Geschichte des Fuckoff Likörs

Wer seinen Likörs "FUCKOFF" nennt und mit einer Totenschädel-Abbildung versieht, müsste sich eigentlich auf rote Verkaufszahlen gefasst machen, weil er die Kundschaft vergrault. Nicht aber so in der Partyspirituosenszene. Partyspirituosen nehmen sich ja nie ganz ernst. Sie kennzeichnen sich durch auffällige, freche oder provokative Namen, schillernd bunte Farben und süsse, exotische oder ausgefallene Geschmacksrichtungen. Die deutsche Firma Krugmann ist auf solche Spirituosen spezialisiert. Im Jahr 1867 machte die Familie ihre Anfänge mit einer eigenen, gewerblich angemeldeten Destille. Über ein Jahrhundert lang destillierte man den deutschen Ur-Schnaps, Korn, sowie ein paar weitere Spezialitäten auf Weizenbasis. Doch in den 1990er Jahren machten sich in der Gesellschaft veränderte Trinkgewohnheiten bemerkbar, was das Unternehmen dazu motivierte, pfiffige Minispirituosen ins Sortiment aufzunehmen. Seit den späten 90er Jahren ist der Hersteller, nun unter der Leitung von den Quereinsteigern Patrick Fayner und Stefan Petersen, nicht mehr zu bremsen: Krugmann brachte verschiedenste Liköre mit eigenwilligen Namen wie Sonnenmilch, Piepmatz, Bussi, Prostata oder Popsy, und noch eigenwilligeren Designs heraus. 2013 erweiterte man das Sortiment um zwei Vodkas und vier Liköre namens FUCKOFF, die es sowohl in handelsüblichen 70cl-Flaschen als auch im Miniformat gibt.