Jede Stadt hat ihre Legenden, und Zürich hat John Ginger. Wer sich in der Schweizer Barszene bewegt, kommt an diesem Namen kaum vorbei. Doch John Ginger ist mehr als nur ein Likör; es ist die flüssige Verkörperung des Zürcher Nachtlebens, genauer gesagt: der berüchtigten Langstrasse.
Die Geschichte hinter der Marke liest sich wie ein Groschenroman. Man erzählt sich von John Ginger als einem charmanten, listigen "Gauner" (Rogue), der im Kreis 4 sein Unwesen trieb. Angeblich entstand die Rezeptur nicht in einem sterilen Labor, sondern im Chaos des Nachtlebens – zwischen Hektik, Neonlicht und Hinterzimmern. John, so die Sage, suchte nach einer Essenz, die so ist wie er selbst: ein bisschen scharf, durchaus süss und immer für eine Überraschung gut. Produziert und vertrieben wird dieser "Züri-Likör" heute professionell (via Lateltin in Winterthur), doch die Aura des verruchten Originals bleibt der Kern der Identität.
Während viele Ingwerliköre oft sehr zuckrig und "brav" daherkommen, bleibt John Ginger seiner Herkunft treu. Im Vordergrund steht die natürliche Schärfe der Ingwerwurzel. Diese wird jedoch nicht isoliert präsentiert, sondern von frischen Zitrusnoten und einer angenehmen Süsse begleitet. So entpuppt sich John Ginger als ein Verwandlungskünstler. Gut gekühlt als Shot serviert oder als Basis für für einen Spritz mit Prosecco oder Sodawasser aufgegossen. Auch die Kombination mit Eistee ist beliebt und unterstreicht die Zitrusnoten.
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