Lagg

Lagg - Hintergründe zur britischen Spirituosenmarke

Wer auf der Isle of Arran nach Whisky suchte, blickte lange Zeit nur in den Norden. Mit Lagg hat sich die Geografie des Insel-Whiskys verschoben. Diese Brennerei wurde gebaut, um den rauchigen Gegenpol zur etablierten Schwesterbrennerei zu bilden.

Die Lagg Distillery liegt an der Südspitze der Insel Arran. Sie ist das jüngste Projekt der Isle of Arran Distillers, die bereits seit 1995 in Lochranza produzieren. Die Eröffnung im Jahr 2019 folgte einer klaren Arbeitsteilung: Während die Mutterbrennerei im Norden primär für ungetorften, fruchtigen Whisky zuständig ist, wurde Lagg exklusiv für die Herstellung von stark getorftem Single Malt (Peated Whisky) konzipiert.

Die gesamte technische Anlage ist darauf ausgerichtet, einen "schweren" und öligen Rohbrand zu erzeugen, der den Rauch transportieren kann. Verwendet wird Gerstenmalz mit einem hohen Phenolgehalt von oft kräftigen 50 ppm (parts per million), was in der Liga der Islay-Whiskys spielt. Die Form der Brennblasen und der langsame Destillationsprozess sind so gewählt, dass viele schwere Öle und Aromastoffe im Destillat verbleiben.

Da die Brennerei noch jung ist, baut sich das Sortiment gerade erst auf. Zu den ersten dauerhaften Abfüllungen gehören der Kilmory (benannt nach dem Kirchspiel vor Ort, gereift in First-Fill-Bourbon-Fässern) und der Corriecravie. Letzterer ist eine Variante, die zusätzlich in Oloroso-Sherry-Fässern ausgebaut wird. Das Design der Flaschen ist modern und minimalistisch, was die zeitgenössische Architektur des Brennerei-Gebäudes widerspiegelt.

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