Starbucks ist heute eine der bekanntesten Kaffeemarken weltweit – angefangen hat alles jedoch deutlich kleiner. Gegründet wurde das Unternehmen 1971 in Seattle von Jerry Baldwin, Zev Siegl und Gordon Bowker. In den ersten Jahren verkaufte Starbucks ausschliesslich Kaffeebohnen, Tee und Zubehör – zubereitete Getränke spielten damals noch keine Rolle. Die grosse Veränderung kam in den 1980er-Jahren mit Howard Schultz. Nach einem Besuch in Italien brachte er die Idee mit, Kaffee nicht nur zu verkaufen, sondern ihn stärker in den Alltag zu integrieren – so, wie man es aus Espresso-Bars kennt.
Aus dieser Idee entwickelte sich Schritt für Schritt das Konzept, für das Starbucks heute bekannt ist: Kaffeegetränke wie Latte oder Cappuccino, individuell anpassbar und direkt vor Ort zubereitet. In den folgenden Jahren wuchs Starbucks rasant und wurde zu einer globalen Marke mit Tausenden von Filialen. Gleichzeitig entstand ein klarer Ansatz: Starbucks-Filialen sollten ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält – nicht nur zum schnellen Kaffeetrinken, sondern auch zum Verweilen.
Neben dem Filialgeschäft baute Starbucks auch sein Sortiment für zu Hause aus. Heute gibt es Kaffeebohnen, Kapseln und weitere Produkte, sodass die Marke nicht nur im Café, sondern auch im Alltag präsent ist. Im Vergleich zu vielen europäischen Röstereien setzt Starbucks häufig auf kräftigere Röstungen, die besonders gut mit Milchgetränken harmonieren. Der Fokus liegt dabei weniger auf regionaler Tradition, sondern auf einem klar wiedererkennbaren Stil, der weltweit funktioniert.
Starbucks hat Kaffee stark geprägt, wie er heute von vielen Menschen wahrgenommen wird: individuell, vielseitig und unkompliziert zugänglich. Damit unterscheidet sich die Marke deutlich von klassischen Röstern – weniger Tradition im Vordergrund, dafür mehr Fokus auf moderne Kaffeekultur und ein breites Angebot.
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