Vago

Vago - weitere Infos zur mexikanischen Spirituosenmarke

Mezcal Vago entstand aus einer sehr persönlichen Geschichte: Der Mitbegründer Judah Kuper reiste als Rucksacktourist durch Oaxaca, verliebte sich dort in eine Einheimische und heiratete in ihre Familie ein. Der Vater der Braut war niemand Geringeres als der inzwischen verstorbene Maestro Mezcalero Aquilino García López.

Zusammen mit Dylan Sloan gründete Kuper die Marke mit einem radikalen Ansatz der Transparenz. Vago fungiert nicht als Blender, der verschiedene Mezcals zu einem einheitlichen Produkt vermischt. Stattdessen füllt das Unternehmen die Erzeugnisse verschiedener "Maestros" (wie Emigdio Jarquin oder Joel Barriga) separat ab. Auf dem Etikett jeder Flasche wird präzise ausgewiesen, wer den Mezcal produziert hat, in welchem Dorf (Pueblo) er destilliert wurde, welche Agavensorte verwendet wurde und wie gross die Charge war.

Die Produktion folgt strikt den Regeln des "Mezcal Artesanal". Die Agavenherzen werden in konischen Erdöfen gekocht und meist mit der Tahona (einem schweren Steinrad) zerkleinert. Die Fermentation erfolgt natürlich, ohne zugesetzte Hefen, oft in offenen Holzbottichen. Je nach Maestro variiert die Destillationstechnik: Während in Candelaria Yegolé traditionell Kupferbrennblasen verwendet werden, nutzen andere Produzenten der Vago-Familie, wie etwa in Sola de Vega, auch kleine Tontöpfe (Olla de Barro), was den Charakter des Destillats massgeblich beeinflusst. Ein haptisches Detail macht die Marke sofort erkennbar: Die Etiketten werden aus den zurückgebliebenen Fasern der ausgepressten Agaven (Bagazo) hergestellt.

Ihr Webbrowser ist nicht mehr aktuell. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und die beste Erfahrung auf dieser Website.

Aktualisieren Sie Ihren Browser