Zwiesel

Zwiesel - Hintergründe des deutschen Glasherstellers

Tief im Bayerischen Wald, in der gleichnamigen "Glasstadt" Zwiesel, schlägt das Herz der deutschen Glaskultur. Die Zwiesel Kristallglas AG blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1872 reicht (gegründet von Anton Müller), und hat sich von einer kleinen Tafelglashütte zum Weltmarktführer für die gehobene Hotellerie und Gastronomie entwickelt.

Zwiesel ruht sich nicht auf seiner Tradition aus. Die wohl wichtigste Erfindung des Hauses ist das Tritan®-Kristallglas. Statt giftigem Blei (wie früher bei Kristall üblich) wird eine spezielle Mischung verwendet, die unter anderem Titan enthält. Das Glas ist extrem bruch- und kratzfest sowie spülmaschinenfest, ohne dabei an Brillanz und Klarheit zu verlieren. Das macht Zwiesel-Gläser zum unangefochtenen Liebling in Restaurants weltweit, wo Gläser stark beansprucht werden, aber dennoch edel aussehen müssen.

Ein einzigartiges Merkmal, mit dem Zwiesel oft wirbt, ist der Klang. Dank der reinen Rohstoffe und der speziellen Zusammensetzung "klingen" die Gläser beim Anstossen besonders lang und hell nach. Für Kenner ist dieser reine Ton ein sofortiges Erkennungsmerkmal für die Qualität. Unter der Dachmarke Zwiesel Glas vereint das Unternehmen heute zwei Fertigungsphilosophien (früher getrennt in Schott Zwiesel und Zwiesel 1872):

- Maschinelle Perfektion: Die Serienfertigung, die dank modernster Technologie Gläser produziert, die wie mundgeblasen wirken (gezogene Stiele ohne fühlbare Nähte), aber die Robustheit für den Alltag besitzen.

- Handmade (Manufaktur): Für die absolute Spitze gibt es nach wie vor die mundgeblasenen Kollektionen. Hier fertigen Glasmachermeister hauchdünne Unikate, die den höchsten Luxusanspruch erfüllen.

Zwiesel ist damit der "Mercedes" unter den Gläsern: Technisch perfekt, extrem langlebig und doch tief in der Handwerkskunst verwurzelt.

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