Wenn man in Bardstown, Kentucky – der absoluten Welthauptstadt des Bourbons – unterwegs ist, kommt man an diesem Namen nicht vorbei. Willett ist für viele Whiskey-Fans so etwas wie der heilige Gral.
Die Geschichte der Familie ist ein perfektes Beispiel für gutes Timing und noch bessere Nerven. Gegründet wurde die Brennerei schon 1936 auf dem Gelände der Familienfarm. Aber der wirklich spannende Teil passierte in den 80er Jahren. Damals wollte weltweit kaum jemand Bourbon, Wodka war angesagt und viele Brennereien machten dicht.
Die Familie Willett (genauer gesagt der Schwiegersohn Even Kulsveen) traf eine harte Entscheidung: Sie hörten auf, selbst zu brennen. Stattdessen wurden sie zu sogenannten Independent Bottlers. Even kaufte über Jahre hinweg Fässer von anderen Brennereien auf, legte sie in seine Lagerhäuser und wartete einfach ab.
Das war ein genialer Schachzug. Als der Bourbon-Boom Jahre später zurückkam, sass Willett auf einem riesigen Vorrat an alten, seltenen Fässern, die sonst keiner mehr hatte. Seit 2012 brennt die Familie (inzwischen die nächste Generation) auch wieder selbst auf dem historischen Gelände.
Zwei Dinge machen Willett im Regal unverwechselbar:
Willett ist der Beweis, dass man mit Geduld, einem guten Riecher für alte Bestände und dem Mut, Dinge anders zu machen, eine Weltmarke aufbauen kann, die tief in der Tradition von Kentucky verwurzelt ist.
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